Dezentrale Thermal-Compute-Infrastruktur

Heizen mit
Rechenleistung.
Kühlen im Sommer.

Server produzieren Wärme. Gebäude brauchen Wärme. greenHeat bringt die Rechenleistung dorthin, wo die Abwärme gebraucht wird — und macht fossile Heizungen überflüssig. Zwölf Monate im Jahr.

Urban Nano Data Center im Gebäudekeller — Serverabwärme heizt das Gebäude
70–85%
Wärmerückgewinnung
>90%
Jahresnutzung inkl. Sommer
€0 CapEx
für Gebäudeeigentümer
110–120 MWh
nutzbare Wärme pro Modul und Jahr
40,2%
Deckungsbeitrag-Marge (DB-I)
55–65°C
Vorlauftemperatur

Zwei Energieströme,
die zusammengehören

Rechenzentren blasen Abwärme in die Luft. Gebäude verbrennen Gas zum Heizen. Das ist nicht nur ineffizient — es ist absurd.

Hyperscaler-Rechenzentrum — Abwärme verpufft
Status Quo

Getrennte Systeme

  • Hyperscaler-RZ: 25 kW Strom → 20 kW Abwärme → Kühlturm → Luft
  • Wohngebäude: Gasheizung → fossile Energie → CO₂
  • Megawatt Abwärme verpuffen — nebenan wird Gas verbrannt
  • Neue RZ-Genehmigungen dauern 12–36 Monate
Familie in warmer Wohnung — geheizt mit Serverabwärme
Mit greenHeat UNDC

Integriertes System

  • Identische Workloads, identischer Output — im Gebäudekeller
  • Abwärme → Flüssigkühlung → Heizsystem → warme Wohnungen
  • Im Sommer: Absorptionskältemaschine wandelt Abwärme in Kälte
  • Integration in den Gebäudebestand statt Neubau eines Rechenzentrums

Ein Rechenzentrum,
das aussieht wie eine Heizung

5–50 kW IT-Last im Nano-Formfaktor. Stellfläche ab 5 m². Installation ausschließlich durch zertifizierte SHK- und Elektrofachbetriebe.

UNDC mit Pufferspeicher und Trinkwasser

Variante 1 — UNDC + Pufferspeicher: Die Serverabwärme des UNDC speist direkt einen Pufferspeicher. Über einen Plattenwärmetauscher werden Warmwasser und Fußbodenheizung oder Heizkörper versorgt.

UNDC mit Wärmepumpe, Pufferspeicher und Trinkwasser

Variante 2 — UNDC + Wärmepumpe: Eine zusätzliche Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau an — ideal für Bestandsgebäude mit höherem Vorlaufbedarf oder zur Abdeckung von Spitzenlast.

UNDC bivalent mit Solarthermie und Pufferspeicher

Variante 3 — UNDC + Solarthermie: Bivalente Konfiguration: UNDC und Solarthermischer Kollektor laden gemeinsam den Pufferspeicher. Maximale Eigenversorgung, minimaler fossiler Restbedarf.

01
Liquid Cooling
Direkte Flüssigkühlung erfasst 70–85% der Serverabwärme bei 55–65°C — genug für Heizung und Warmwasser.
02
Gebäudeintegration
BACnet/OPC-UA-Gateway, Schnellkupplungen, ≤35 dB(A). Von außen nicht von einer Heizungsanlage zu unterscheiden.
03
Edge Cloud
IaaS, CDN-Caching, KI-Inferenz — direkt in der Stadt. <5 ms Latenz, datensouverän, EU-DSGVO-konform.
04
Thermal Orchestrator
Die Software-Plattform optimiert simultan SLA, Strompreise, Wärmebedarf und CO₂-Intensität in 15-Minuten-Intervallen.
05
ESCO 2.0 Modell
greenHeat finanziert, installiert, betreibt. Gebäudeeigentümer erhält Wärme günstiger als Fernwärme plus Pachteinnahmen — ohne einen Euro zu investieren.
06
Regulierungskonform
Ausgelegt auf EnEfG (Abwärmenutzung) und GEG (65% erneuerbar), vorbereitet auf EU-ETS-2. PUE <1,10. Die Einordnung als Heizungsanlage verfolgen wir standortbezogen über eine Bauvoranfrage.
Ganzjahresbetrieb

Und im Sommer?

Die häufigste Frage — mit einer klaren Antwort: Im Winter geht Serverabwärme direkt ins Heizsystem. Im Sommer wandelt eine Absorptionskältemaschine dieselbe Abwärme in nutzbare Klimakälte um — ideal für Hallenbäder, Kliniken und Gewerbeimmobilien.

Thermische Speicher überbrücken Schwankungen. Das Ergebnis ist eine Infrastruktur, die über 8.760 Betriebsstunden im Jahr produktiv ist.

>90%

Jahresnutzung der eingesetzten kWh — MRV-verifiziert, zwölf Monate im Jahr.

🌡️

Winter

~95% der Abwärme fließt direkt in Heizung und Warmwasser. Vorlauftemperatur 55–65°C.

❄️

Sommer

Absorptionskältemaschine (LiBr) wandelt Abwärme in Kälte. ~75% Nutzungsgrad mit Kälteoption.

🔋

Speicher

Thermische Puffer- und Schichtenspeicher entkoppeln Erzeugung und Verbrauch.

⚡

Netzflexibilität

Steuerbare Last für virtuelle Kraftwerke (FCR/aFRR). Zusätzlicher Erlösstrom, ganzjährig.

110–120 MWh
nutzbare Wärme/Jahr
pro 25-kW-Modul
40,2%
Deckungsbeitrag
DB-I-Marge, Base Case
55–65°C
Vorlauftemperatur
direkt nutzbar
≤35 dB(A)
Schalldruckpegel
im Aufstellraum

Drei Zielgruppen, ein Produkt

🏛️
Stadtwerke & Kommunen
Dezentrale Wärmequelle für kommunale Wärmeplanung
Pilotinstallation in eigenen Liegenschaften (Bäder, Verwaltung)
CO₂-Reduktion im Gebäudesektor
Wärme zu Vorzugskonditionen, Stellplatzpacht als Erlösmodell
Pilotgespräch vereinbaren →
🏠
Gebäudeeigentümer & WoWi
Wärmepreis unterhalb des lokalen Fernwärme- oder Gastarifs
Pachteinnahmen für den Technikraum, Konditionen standortabhängig
Automatische EnEfG + GEG-Compliance
Null eigene Investitionskosten — greenHeat finanziert alles
Unverbindlich anfragen →
💻
IT-Kunden
Edge IaaS mit <5 ms Latenz in der Stadt
EU-DSGVO-konforme Datenverarbeitung
Grüner Strom + Wärmekreislauf = minimaler CO₂-Footprint
Distributed Architecture, kein Single Point of Failure
Kapazität anfragen →

Was macht greenHeat anders?

Heata, Qarnot und Cloud&Heat haben das Grundprinzip validiert. greenHeat kombiniert den kleinsten Formfaktor, Ganzjahres-Kältenutzung und ein Stadtwerke-natives ESCO-Modell — alles im selben Modul.

AnbieterFormfaktorAbwärme >90% Sommer-KälteZero CapEx (ESCO) Stadtwerke-Modell<5 ms Edge
Cloud&Heat (DE)100–500 kW, Serverraum✓———Teilw.
Heata (UK)Einzelner BoilerTeilw.—✓——
Qarnot (FR)Heizkörper-GrößeTeilw.—✓——
Vapor IO (USA)30–150 kW, Container————✓
greenHeat UNDC5–50 kW, ab 5 m²✓✓✓✓✓

Drei Gesetze, ein Produkt

greenHeat fällt unter Energieversorger-Recht, nicht unter Datacenter-Regulierung. Das eröffnet den vollen Förderrahmen — als struktureller Kostenvorteil.

EnEfGAb 2026

Neue Rechenzentren müssen Abwärme nutzen. Das UNDC erfüllt dies konstruktionsbedingt. Eine BEW-Förderung (30–40% Investitionszuschuss) streben wir standortbezogen an; ein Bescheid liegt noch nicht vor.

GEGJetzt

65% erneuerbare Energien bei neuen Heizungen. Unvermeidbare Abwärme ist im GEG als anrechenbare Quelle vorgesehen. Die Einordnung des UNDC klären wir standortbezogen über eine Bauvoranfrage.

EU-ETS-2Ab 2028

CO₂-Preise von €100–250/t erwartet. greenHeat-Abwärme ist CO₂-frei. Gebäudeeigentümer eliminieren ihre CO₂-Kosten vollständig — dauerhaft.

Für Investoren

Planbare Infrastruktur.
Kein Technologieexperiment.

greenHeat-Module sind planbare Infrastruktureinheiten mit langfristigen Wärme- und Compute-Verträgen. Das Betreibermodell folgt dem bewährten ESCO-Prinzip — ergänzt um einen zweiten Erlösstrom aus IT-Services.

27% der Erlöse stammen aus Nicht-Compute-Quellen. Selbst bei 0% Compute-Auslastung bleibt ein Modul durch den HPA-Vertrag positiv im Cashflow. Maximales Verlustrisiko bei zwei Modulen über zwölf Monate: unter €20.000.

Pitch Deck anfordern →
Q1 2027
Pilotinstallation der ersten Standorte
27%
Nicht-Compute-Erlöse — kopiersicherer Profit-Pool
40,2%
DB-I-Marge pro Modul (Base Case)
€28,7 Mrd.
EU Edge-DC-Markt 2034 (CAGR 18%)
+€300
Monatlicher Cashflow bei 0% Compute (nur HPA)
10–15 J.
Vertragslaufzeit HPA + Stellplatzpacht

Passt Ihr Gebäude?

Ein UNDC-Modul liefert 110 bis 120 MWh Wärme im Jahr. Damit die Abwärme tatsächlich genutzt und nicht über den Rückkühler abgeführt wird, muss der Standort vier Bedingungen erfüllen. Einfamilienhäuser liegen in der Regel um den Faktor zehn darunter.

Wärmebedarfab 100 MWh/a

Gesicherte Wärmeabnahme von mindestens 100.000 kWh pro Jahr. Das entspricht etwa einem Mehrfamilienhaus ab zwölf Wohneinheiten, einem Hallenbad, einer Klinik oder einem Gewerbeobjekt vergleichbarer Größe.

Stromanschlussab 3 × 63 A

Ein Modul zieht rund 19 kW im Dauerbetrieb, zusätzlich zum Gebäudebedarf. Ein Anschluss mit 3 × 35 A reicht nicht aus. Eine Ertüchtigung ist möglich, die Kosten liegen nach NAV beim Anschlussnehmer.

Technikraumab 5 m²

Stellfläche ab 5 m² mit mindestens 90 cm lichter Türbreite, ausreichender Tragfähigkeit, Belüftung und kurzer Anbindung an die bestehende Heizungsanlage.

AnbindungGeschäftskunden

Geschäftskundenanschluss mit Verfügbarkeitszusage, statischer Adressierung und nach Möglichkeit zwei getrennten Wegen. Ein privater Anschluss erfüllt diese Anforderungen nicht.

Sie liegen unter diesen Werten, könnten aber mehrere Gebäude in ein gemeinsames Wärmekonzept einbeziehen? Dann schreiben Sie uns trotzdem und geben Sie die Nachbargebäude im Nachrichtenfeld an.

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HS

Hilmar Simon

Gründer & CEO, greenHeat Technologies

info@greenheat.tech